BKE-Header-Nordrhein-Westfalen
  • Fachgruppe NRW

  • Ansprechpartner

  • Aktuelles

  • Aktivitäten

  • Links

                                                                                                                                             fachgruppe 10 2016

 
  •   Was bedeutet angehörig sein?

Das Verhalten eines Menschen der eine Sucht entwickelt, verändert sich in kleinen Schritten.
Er wird unberechenbarer, zunehmend unzuverlässig und unverantwortlich. Die Angehörigen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht unbedingt erkannt haben müssen, dass eine Suchterkrankung vorliegt, reagieren mit Enttäuschung, Verunsicherung und Angst auf diese Veränderung. Sie handeln wie in anderen Krisen auch. Sie übernehmen Verantwortung , managen alle Familienangelegenheiten allein und werden so zur dominierenden Person, die alle Fäden in der Hand hält.
Oft entsteht ein überfürsorgliches und kontrollierendes Verhalten..
Die nicht unbegründete Furcht, die Folgen des Verhaltens des Süchtigen teilen zu müssen , begünstigt das Decken und Entschuldigen, insbesondere wenn eine wirtschaftliche Abhängigkeit zum Süchtigen vorliegt.
Angehörige von Suchtkranken geraten in „ Duldungs – und Katastrophenstress“.
Sie sind über längere Zeit Bedingungen ausgesetzt , die sie glauben nicht verändern zu können.
Oftmals leben Angehörige in Systemen, die für sie unberechenbar sind und in denen sie nicht selten traumatisierenden Erlebnissen wie Erniedrigungen , Beschimpfungen oder gar körperlicher Gewalt ausgesetzt sind.
Die Angehörigen sind mit der Abhängigkeitserkrankung des Familienmitgliedes häufig überfordert und unsicher.

Die täglichen Belastungen können bei den Angehörigen zu Schuld- und Schamgefühl , zu Wut , Verzweiflung , Einsamkeit und Ohnmacht, wie auch zu psychosomatischen Symptomen wie Bluthochdruck, Schlaflosigkeit , Erregungs - / Erschöpfungszuständen und nicht zuletzt zu Ängsten und Depressionen führen.
Besorgte und ratlose Angehörige nehmen oftmals als erste Kontakt zum Suchthilfesystem auf und erfragen Hilfsmöglichkeiten für das betroffene Familienmitglied.

Selten geht es ihnen dabei um Hilfe für die eigene Person.

Fachgruppe Angehörige

 Als Mitglieder der Fachgruppe Angehörige stehen Daniela Junglas und Uschi Grimm für alle Fragen rund um das Thema angehörig- mitbetroffen sein zur Verfügung.
Sie nehmen an Fachtagungen, Seminaren und Netzwerktreffen teil, um aktuelles Wissen in die Gruppen zu bringen und über regelmäßigen Austausch Motivation und Mut zur Gründung neuer Angehörigengruppen zu vermitteln.
Neben der Verbandsübergreifenden Vernetzungsarbeit unterstützen sie, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Fachgruppe Menschen im BKE beim Aufbau neuer Angehörigengruppen.
Außerdem sind sie gemeinsam mit der ganzen Fachgruppe zuständig für die Planung und Durchführung von Angeboten des BKE für Angehörige. So organisieren sie Fachtagungen, Angehörigenseminare und kleinere Vorträge.


 

Ansprechpartner:
Daniela Junglas
Uschi Grimm

E- Mail:angehoerige@bke-nrw.de

Gruppenleitende Angehörige:

Thema: Trennung von Gruppen

23.09..2017  10:00-14:00
Ort : Gemeindehaus
     Südwall 5
     46282 Dorsten

Fachgruppentreffen:

23.09 .2017  14:00 -17:00
Ort : Gemeindehaus
     Südwall 5
     46282 Dorsten

Fachtag mit hauptamtlichen Mitarbeitern Sucht:

Gelsenkirchen

19.10.17

Bergkamener Tag:

04.11.17

FB Treffen Papenburg:

10.-12.11.17

Fachgruppentreffen:


18.11 .2017   10:00-:15:00
Ort : Gemeindehaus
     Südwall 5
     46282 Dorsten





       





Hier folgen Infos über Aktivitäten









Hier folgen weiterführende Links




Bundesverband

Menu
BKE
Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche
Bundesverband e.V.
Julius-Vogel-Straße 44
44149 Dortmund
Tel. 0231 / 586 41 32
Fax 0231 / 586 41 33

Spendenkonto

Menu
Wir sind auf Spenden angewiesen!
Mit einer Spende haben Sie die Möglichkeit, den Ausbau der Suchtselbsthilfe zu unterstützen. Sie fördern damit bundesweite Hilfsprojekte und die Arbeit mit Suchtkranken und deren Familien.
 

Kooperationspartner

Menu
diakonie     gvs

dhs


Förderer

 
 
Nach oben